Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Start der Maßnahme
25. Mai 2025
Ende der Maßnahme
15. Juli 2025
2. Bericht zu Studienbedingungen und Gesundheit an der Charité
Themen: Gesundheitsberichterstattung, Studentisches Gesundheitsmanagement (SGM)

Im StudiBiFra-Projekt werden an deutschen Hochschulen die Studienbedingungen und organisationale Ressourcen bzw. Belastungen untersucht, die auf die psychische Gesundheit von Studierenden wirken können. Mit dem Bielefelder Fragebogen zu Studienbedingungen (StudiBiFra) werden deutschlandweit die Studienbedingungen und die Gesundheit von Studierenden an Hochschulen untersucht. Hieraus können hochschulspezifische Maßnahmen zum Abbau von Belastungsfaktoren sowie zur Stärkung von Ressourcenfaktoren abgeleitet werden.

Die Ergebnisse der Befragung mit dem Bielefelder Fragebogen (StudiBiFra II) an der Charité im Rahmen des Projekts „Gesund-studieren“ finden Sie ausführlich unter: https://gesund-studieren.charite.de/projekt/datengrundlage

Infografik mit dem Titel „Ergebnisse der Befragung zu Studienbedingungen und Gesundheit mit dem Bielefelder Fragebogen (StudiBiFra II, 2025)“. Dargestellt sind Ergebnisse einer Studierendenbefragung an der Charité. Stichprobe: 806 Studierende, Rücklauf 11,9 %, überwiegend Humanmedizin, Mehrheit zwischen 18 und 25 Jahre alt. Vergleich zu 2022 zeigt Verbesserungen in fast allen Gesundheitsbereichen, insbesondere bei Erschöpfungssymptomen; 9 von 12 Handlungsbedarfen verbesserten sich, vor allem in der Studieneingangsphase und bei zeitlichen Anforderungen. Diagramm zum subjektiven Gesundheitszustand zeigt eine Verschiebung hin zu „eher nicht“ und „gar nicht beeinträchtigt“. Häufige Symptome sind Nacken-, Schulter- und Armschmerzen (39,5 %), Konzentrationsprobleme (37,9 %), Burnout-Gefühl (31,1 %) und Schwierigkeiten, Dinge zu genießen (28,8 %). Ressourcen sind offener Empfang durch Lehrende, Sicherheitsgefühl an den Standorten und Zufriedenheit mit der Studienwahl. Belastungen sind Zeitdruck, zu geringe Kompensationsmöglichkeiten und das gleichzeitige Bewältigen vieler Anforderungen. Größte Handlungsbedarfe bestehen bei digitaler Lehre, Klimaanpassungen und Prüfungs- und Studienleistungen, geringste bei Qualität der studentischen Zusammenarbeit und Unterstützung durch Lehrende.

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